Forschungsprojekte

Aktuell Promovierende im Bereich Theatertherapie & therapeutisches Theater/Performance: 

  • Simone Klees, Lehrbeauftragte HfWU Nürtingen:
    Grounded Theory Studie / „Wie erleben Patient*innen/ Klient*innen einer stationären, allgemeinpsychiatrischen Theatertherapiegruppe theatertherapeutische Spielsituationen?“

  • Ilil Land-Boss, Lehrende ITT:
    Liminale und rituelle Räume in partizipativer Performance – Die Nutzung verkörperter ritueller Strukturen und Prinzipien und therapeutischer Elemente zur Schaffung transitionaler und liminaler Erfahrung
    Weitere Infos: http://doctorartium.kug.ac.at/deutsch/projekte.html

 

 Weitere Forschungsprojekte

Starke Kinder – Herausforderungen spielerisch meistern

 Dieser Titel bezeichnet ein theatertherapeutisches Resilienz-Projekt der Dr. Hans Riegel-Stiftung (ehemaliger HARIBO-Mitinhaber) in Zusammenarbeit mit der DGfT, der HKT Nürtingen und der Alanus Hochschule in Alfter.

Die Flutereignisse im Juli  2021 in den Kreisen rund um das Ahrtal (Ahrweiler /Euskirchen) sind Anlass für dieses Projekt. Die Stiftung mit Sitz in Bonn liegt inmitten dieses Gebietes.

Auftrag ist die Entwicklung einer Konzeption auf  theatertherapeutischen Grundlage zur Stärkung der Resilienz von Kindern, das dann in Kindertagesstätten und Grundschulen praktisch umgesetzt werden kann. Dabei sollte nicht das Ereignis selbst im Vordergrund stehen, sondern der Fokus auf individuelle Situationen und Bewältigungsstrategien gerichtet werden.

Eine wissenschaftliche Verortung des Projektes erfolgt durch Johannes Junker  (Professur für Theatertherapie  HKT Nürtingen).
Dokumentation und Evaluation werden von der Alanus Hochschule in  Alfter übernommen.

Weitere Informationen zum Projekt auf der Seite der DGfT gibt es hier

Einen (Zwischen-)Bericht zum Projekt aus dem März 2022 gibt es hier.

#DIGIARTHE – Digitalisierung in den Künstlerischen Therapien

Mit zwei partizipativen Formaten – dem Forum und dem Barcamp – möchte das Team rund um #DIGIARTHE gemeinsam dieser Frage nachgehen. #DIGIARTHE eröffnet ein Forum zur notwendigen, kritischen Auseinandersetzung mit der Digitalisierung Künstlerischer Therapien, das Interessierte aus verschiedensten Bereichen der Künstlerischen Therapien, aus der Forschung wie aus der Praxis vereint.

Weitere Informationen zum Projekt

De-constructing the Past – Constructing the Future

Ein theatertherapeutisches und traumasensitives Forschungsprojekt zur kollektiven Identitätsbildung durch die Vermittlung von Geschichten und Bildern über den Holocaust bei Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft in Berlin.

Weitere Informationen zum Projekt

CREATE
Kreativität & psychische Gesundheit. Künstlerische Therapien im Kontext Flucht & Migration in Europa

Von 2016 – 2018 beteiligte sich ein Team des Instituts für Theatertherapie (ITT) der DGfT, am Erasmus+ KA2 Projekt „CREATE“. Hier arbeiteten sieben Organisationen aus Großbritannien, Irland, Frankreich, Italien und Deutschland an der Entwicklung von Methodensammlungen und Trainingsmodulen für den Einsatz von künstlerischen Therapien in der Arbeit mit Geflüchteten und Migrant*innen.

Dokumentation der Ergebnisse

Unter dem Link: https://create-eu.com werden die Ergebnisse der CREATE Arbeitsgruppe vorgestellt.
Praxis- und Erfahrungsberichte aus den einzelnen Gruppen, sowie Empfehlungen für die Arbeit mit Geflüchteten und Migrant*innen finden Sie unter dem Link: https://createeu.files.wordpress.com/2018/11/io4-create-toolkit_de.pdf

Für das ITT-Team schreibt Sabine Hayduk (ab Seite 44) und Patric Tavanti (ab Seite 64).

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.create-project.eu

Mein sicherer Ort – ein theatertherapeutisches Projekt für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Im Mai 2016 startete ein Team von Theatertherapeut*innen in der Notunterkunft Mertensstraße in Berlin-Spandau ein theatertherapeutisches Angebot für Kinder, die aufgrund ihrer Fluchterfahrungen und Traumata nicht am Schulunterricht oder an Gruppenangeboten in der Notunterkunft teilnehmen konnten. Auftrag war in erster Linie eine Stabilisierung und die Voraussetzungen zu schaffen, die Kinder in die betreuten Gruppen und Schulklassen zu integrieren. Da kein Geld für diese Arbeit vom Senat zur Verfügung gestellt wurde, konnte nur eine ehrenamtliche Aufwandsentschädigung gezahlt werden. Im Mai 2017 wurde die Finanzierung des Projekts für die Dauer eines Jahres durch die Robert Bosch Stiftung zugesichert.

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