Aktuelles2019-11-08T19:20:19+00:00

Aktuelles

Fachzeitschrift „Forum für Kunsttherapien

Die Dipl. Kunsttherapeutin Annetta Neyenhuys gibt eine Fachzeitschrift heraus, in der wissenschaftlich arbeitende Theatertherapeut*innen Artikel veröffentlichen könnten. Die Zeitschrift 

„Forum für Kunsttherapien. Die Fachzeitschrift für TherapeutInnen und Pädagogen in den künstlerischen Fachrichtungen Intermedial, Mal- und Gestaltung, Musik, Sprache- und Drama und Tanz“

bietet Forscher*innen wie Praktiker*innen ein Forum, um über ihre Arbeit zu berichten.

Nach nunmehr 30 Jahren redaktioneller Arbeit hat sich  die Fachzeitschrift einem erneuten Relaunch unterzogen und ist im November 2018 in neuer Aufmachung erschienen. Inhaltlich setzt das Redaktionsteam neue Akzente mit dem Ziel, der fachinhaltlichen Entwicklung, Wissenschaft und Forschung in den künstlerischen Therapien mehr Raum zu geben. Beiträge zu den künstlerisch-therapeutischen Fachrichtungen, Buchbesprechungen, Interviews und anderes mehr komplettieren die Zeitschrift. Das Themenheft „Lebensalter“ erschien im Mai, das Themenheft „Kindheit in der Fremde“ im November. Zielgruppe der Zeitschrift (mit einer Auflage von 1000 Exemplaren) sind vor allem künstlerische Therapeut*innen, Institutionen und Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum.

Interessierte Kolleg*innen aus der Theatertherapie sind herzlich eingeladen, einen Artikel und/oder Buchbesprechung beizutragen. Themen der nächsten Hefte sind „Therapeutische Beziehung“ im Mai 2020 und „Trauma“ im November 2020. 

Für einen Einblick in die Zeitschrift gibt es hier das Heft 2 vom Mai 2019 zum Thema Lebensalter als PDF zu Verfügung.

Redaktion Forum für Kunsttherapien: redaktion@forum-kunsttherapien.ch

 


 

Kreative Therapie in Bolivien

Die „Casa de la Alegría“ stellt sich vor:

„Wir sind  eine kleine Stiftung aus den Niederlanden. Gemeinsam mit unserem Team bringen wir kreative Therapie für Kinder nach Bolivien. Dazu arbeiten wir mit bolivianischen Sozialarbeitern und Psychologen zusammen, bieten Fortbildungen und begleiten die therapeutischen Prozesse in den Kindergruppen hier vor Ort in Cochabamba. 

Die Lebensrealität bolivianischer Kinder kann traumatisch sein: in unseren Gruppen betreuen wir Kinder, die Opfer von körperlichem, sexuellem und seelischem Missbrauch wurden, Kinder, die auf der Straße leben müssen, deren Alltag von Drogen, Gewalt und Angst bestimmt ist, wir begleiten Kinder, deren Eltern im Gefängnis sind, und Kinder, die von ihren Familien verkauft oder zur Prostitution gezwungen wurden. In den meisten Einrichtungen gibt es außer unseren wöchentlichen Gruppen keine psychologische Unterstützung für diese Kinder.
Mit Hilfe von therapeutischer Körperarbeit und Spielen, mit Methoden vom Theater der Unterdrückten, über Puppenspiel und Tanz helfen wir diesen Kindern, ihre Emotionen zu verstehen, körperliche Grenzen zu setzen, „Nein“ zu sagen, Konflikte mit Worten zu lösen, Vertrauen zu lernen, aber auch einfach Kind sein zu dürfen, wild, laut und fröhlich. Unser Ziel ist es, durch diese Arbeit an der gesellschaftlichen Veränderung mitzuwirken.

Für unser Team in Bolivien suchen wir Therapeutinnen/Therapeuten, kreative Therapeutinnen/ Therapeuten, Dramatherapeutinnen, Musiktherapeutinnen, Sozialarbeiter und Menschenkenner mit Erfahrung in den Bereichen Tanz, Musik oder Theater und der Arbeit mit Kindern.

Es sind sowohl Vollzeitstellen (Zeitraum 1 Jahr) als auch Praktika möglich (nach Absprache, wir freuen uns über alle helfenden Hände). In der Vergangenheit haben wir auch sehr positive Erfahrungen mit kurzen (z.B. 1 – 3 Monate) Einsätzen kreativer Therapeuten gemacht, die dann vor allem Teamprozesse begleitet oder Methoden vermittelt haben.

Man kann uns auch von Deutschland aus unterstützen, z.B. als therapeutischer Berater oder als Ehrenamtlicher. Zur Zeit versuchen wir zudem, unabhängiger von öffentlichen Geldern aus Europa zu werden, da wir diese immer wieder neu beantragen müssen und so jedes Jahr aufs Neue im Unklaren darüber sind, ob wir unsere Arbeit weiter machen können. Deshalb haben wir ein Amigo Programm ins Leben gerufen: Mit einer Spende von 1 – 9 € im Monat kann man Amigo werden und so dafür sorgen, dass wir den Kindern vor Ort weiterhin helfen können.

Wenn Du uns unterstützen möchtest, würden wir uns freuen, wenn du dich meldest. Mehr über uns erfährst du auf www.casadelaalegria.nl oder https://www.facebook.com/casadelaalegria/

Lena von Casa de la Alegría

 


 

Tagungen und Konferenzen

Fachtagung der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien (WFKT)
‚Künstlerische Therapien wirken – aber wie?‘
Zum Stand der Wirkfaktorenforschung in den Künstlerischen Therapien
20. September 2019, Heidelberg
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Symposium künstlerischer Therapien in der Altenarbeit
‚Beweglich sein‘
25. – 27. Oktober 2019, Speyer
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NADTA 40th Annual Conference 
7. – 10. November 2019, Philadelphia, Pennsylvania
Hier werden Susana Pendzik und Ingrid Lutz einen eintägigen Workshop anbieten zum Thema
Deconstructing collective trauma: re-narrating our past
This workshop explores the artistic transformation of collective trauma through a range of distancing forms, such as ritual, embodied image, spoken word poetry and dramatic resonances. Taping into conscious and unconscious images of collective trauma, it illuminates unexplored corners of the experience, attempting to transform collective trauma into collective wisdom.
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12. KreativtherapieTage 2019
‚Tapetenwechsel
Innere und äußere Räume der künstlerischen Therapien‘
14. – 15. November 2019, LVR-Klinik Langenfeld
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Call for Papers
für die 1. Konferenz der
EFAT – European Federation of Art Therapy
‚Places, Spaces and Time – Shaping the European Art Therapy Landscape‘
30. April – 2. Mai 2020, Riga, Latvia
Frist Call for Papers: 31. Oktober 2019
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Save the Date!
5. Konferenz der EFD – European Federation of Dramatherapy
8. – 9. Mai 2020 in Prag

Neuer Meilenstein für die Künstlerische Therapien

01.09.2018
Die Künstlerischen Therapien sind nun auch in den neuen Praxisempfehlungen für die Psychologische Behandlung in der Neuroreha für drei der wichtigsten Krankheitsbilder verankert: Multiple Sklerose, Idiopathisches Parkinson-Syndrom und Schlaganfall.

Praxisempfehlung (als pdf)