(Selbster-)Forschungsgruppe zu Trance und transpersonalen Ansätzen in der (Theater-) Therapie

Das Körpergedächtnis und der Zugang zu frühen Erfahrungen als Schnittstelle von individuellen, kollektiven und transpersonalen Themen (für alle, die am Erforschen tieferer innerer Schichten interessiert sind und Therapeut*innen, die ihre Fähigkeit als professionelle Begleiter*in in existentiellen Dimensionen und Krisen erweitern wollen)

„… bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang …?“ (Rilke)

Körper- und theatertherapeutische Methoden, rituelle Strukturen und eine spezifische Form von Atemarbeit und Tranceinduktion schaffen hier einen sicheren Kontext, der den Zugang zu den im Körpergedächtnis gespeicherten Erfahrungen ermöglicht.

Viel von diesem menschlichen Potential liegt in Bereichen, die für das normale Bewusstsein nicht zugänglich sind. Deshalb arbeiten wir hier u.a. mit einer spezifischen Atemform (Holotropes Atmen), verbunden mit aktivierender Körperarbeit, die es ermöglicht, in einem erweiterten Bewusstseins- und Wahrnehmungszustand Zugang zu inneren Selbstheilungsprozessen zu finden. Bisher nicht zugängliche Elemente der Lebensgeschichte können erinnert und neu verortet werden. Damit verbunden ist häufig auch eine Öffnung zu den ebenfalls in unseren Zellen gespeicherten evolutionären Kräften und dem kollektiven Gedächtnis. Diese trans-personalen Erfahrungen lassen uns tief in den „Brunnen der Erinnerung“ und das Wissen um Lebens- und Entwicklungsprozesse eintauchen und ermöglichen einen lebendigen Bezug zu existentiellen Themen im Spannungsfeld zwischen Geburt und Tod jenseits des alltäglichen neurotischen Geschehens in uns und um uns.

Theatertherapeutische Inszenierungen schaffen einen kollektiven „Heil-Raum“ und ermöglichen es in besonderer Weise, die Tranceerfahrungen in das konkrete Handeln und die persönliche Entwicklung zu integrieren.

Leitung:
Ingrid Lutz
Assistenz: Martin Riedel, Lars Pilz, Kurt Hintermann, N.N.

Termin I:
4. – 6. Juni 2022 (Pfingsten)
SA: 10 – 21 Uhr, SO: 10 – 21 Uhr, MO (Feiertag): 10 – 15 Uhr
Seminargebühr: 280 € (ermäßigt 250 €)

Termin II:
1. – 3. Oktober 2022
SA: 10 – 21 Uhr, SO: 10 – 21, MO (Feiertag): 10 – 15 Uhr
Seminargebühr: 280 € (ermäßigt 250 €)

Ort:  Berlin-Kreuzberg

Hinweise:
Zur Teilnahme bei dieser Forschungsgruppe bzw. einem Seminar ist ein persönliches Gespräch mit Ingrid Lutz erforderlich, Terminvereinbarung unter lutz@theatertherapie.org.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung den gewünschten Termin an!

Anmeldung
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