Forschungsgruppe zu Trance und transpersonalen Ansätzen in der (Theater-)Therapie2019-06-24T16:58:07+00:00

(Selbster-)Forschungsgruppe zu Trance und transpersonalen Ansätzen in der (Theater-) Therapie

Das Körpergedächtnis und der Zugang zu frühen Erfahrungen als Schnittstelle von individuellen, kollektiven und transpersonalen Themen – (für Therapeuten und „normale Menschen“)

„… bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang …?“ (Rilke)

Körper- und theatertherapeutische Methoden, rituelle Strukturen und eine spezifische Form von Atemarbeit und Tranceinduktion schaffen hier einen sicheren Kontext, der den Zugang zu den im Körpergedächtnis gespeicherten Erfahrungen ermöglicht.
Viel von diesem menschlichen Potential liegt in Bereichen, die für das normale Bewusstsein nicht zugänglich sind. Deshalb arbeiten wir hier u.a. mit einer spezifischen Atemform (Holotropes Atmen), verbunden mit aktivierender Körperarbeit, die es ermöglicht, in einem erweiterten Bewusstseins- und Wahrnehmungszustand Zugang zu inneren Selbstheilungsprozessen zu finden. Bisher nicht zugängliche Elemente der Lebensgeschichte können erinnert und neu verortet werden. Damit verbunden ist häufig auch eine Öffnung zu den ebenfalls in unseren Zellen gespeicherten evolutionären Kräften und dem kollektiven Gedächtnis.
Diese trans-personalen Erfahrungen lassen uns tief in den „Brunnen der Erinnerung“ und das Wissen um Lebens- und Entwicklungsprozesse eintauchen und ermöglichen einen lebendigen Bezug zu existentiellen Themen im Spannungsfeld zwischen Geburt und Tod jenseits des alltäglichen neurotischen Geschehens in uns und um uns.
Diese Gruppe dient dazu, den Auswirkungen dieser Erfahrungen und den im Körpergedächtnis gespeicherten primärprozesshaften Mustern auf unsere Lebensgestaltung nachzugehen und dieses vertiefte Verständnis in die eigene Arbeit zu integrieren.

Eingeladen sind alle, die am Erforschen tieferer innerer Schichten interessiert sind und Therapeuten, die ihre Selbst-Erfahrung und Fähigkeit als professionelle Begleiter/in in existentiellen Dimensionen und Krisen erweitern wollen.

Leitung:
Ingrid Lutz
Assistenz: Martin Riedel, Lars Pilz, N.N.

Termine, Zeiten und Kosten:
Termin I:
10. – 12. Mai 2019
FR 18 – 22 Uhr, SA 10 Uhr – open end, SO 10 – ca. 15 Uhr
Seminargebühr: 260 € (ermäßigt 220 €)

Termin II:
3. – 6. Oktober 2019 (3 Tage, beginnt am Feiertag)
Do 18 – 22 Uhr, FR/SA 10 Uhr – open end, SO 10 – ca. 15 Uhr
Seminargebühr: 280 € (ermäßigt 250 €)

Ort:  Berlin

Anmeldung
Zur Teilnahme bei dieser Forschungsgruppe bzw. einem WE ist ein persönliches Gespräch mit Ingrid Lutz erforderlich.

 

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