Die Masken des Waldes2018-04-18T14:20:16+00:00

„Landschaften der Seele“ – Natur und Heilung
Eine naturtherapeutische Weiterbildung für Theater- und andere Therapeuten

Die Masken des Waldes

In einer Atmosphäre kreativer Muße und mit sehr einfachen trance-induzierenden Methoden begeben wir uns auf die Suche nach unserer anderen Seite, dem „Gesicht“ unseres „wilden“, naturhaften Wesens. In diesem unzivilisierten, unangepassten, und deshalb oft ausgegrenzten Teil ist viel unserer Energie und Kreativität gebunden. Wir werden „draußen“ in der Natur arbeiten und von ihr und den Elementen lernen und ihnen neu begegnen. 

Diesen Eindrücken verleihen wir dann in einer Maske Gesicht und Gestalt. Im Spiel wird sie lebendig, bildet eine Brücke zwischen innerer und äußerer Welt.

Die Verwendung von Masken und maskenartigen Bemalungen reicht bis in frühe Tage der Menschheit zurück. In den damit verbundenen Riten und Zeremonien liegen die Wurzeln von Religion, Heilkunst und später des Theaters. Die ersten Maskenträger waren der Medizinmann oder Schamane. Erst in der Maske wächst er über seine normal menschlichen Fähigkeiten hinaus und entfaltet sich zum heilenden und Magie ausübenden Wesen. Ob kultisches Spiel im alten Europa, in Amerika, Asien oder Afrika, überall scheint dem die Hoffnung und Erfahrung zugrunde zu liegen, daß es Helfer gibt, die eine Verbindung zu dem Wissen und der Kraft ermöglichen, die die menschliche Seele heilen können und der Gemeinschaft nützen.

Das Spiel der Masken hat eine besondere Eigendynamik: uralte Ausdrucksformen kommen zum Vorschein: Sprünge, Tänze, Schreie, gemurmelte Laute, Töne, Gesang. Wie aus dem Nichts ist es plötzlich da – das Wissen um Lebensprozesse, die magisch-theatralische Beschwörung. Es scheint als sei die Grammatik dafür noch immer vorhanden und es bräuchten nur einige Wörter zu ertönen und schon setzt sich – erst zögernd und stockend, dann immer fließender und klarer – das uralte Mysterienspiel in Bewegung und erweckt den verwunschenen Wald zum Leben.

Leitung:
Ingrid Lutz, Susanna Stich-Bender und Susanne Weber

Termine und Zeiten:
04. – 12. August 2018
Ankunft am Samstag (04.08.) bis 16 Uhr, Abreise am Sonntag (12.08.) am frühen Nachmittag

Ort:
Wir arbeiten in einem wunderschön renovierten alten Bauernhaus im Bayrischen Wald, ca. 20 km von Deggendorf, einsam gelegen, direkt an Wald und Wiesen, von vielen Bächen durchzogen.
Vorschlag ist, im Zelt draußen zu übernachten, es gibt aber auch Schlafplätze im Haus oder der Scheune. Wir verpflegen uns selbst und die Gestaltung der alltäglichen Abläufe ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit/unseres Spiels.

Kosten:
680 € / 580 € ermäßigt; dazu kommen ca. 250 € insgesamt für das Haus und Verpflegung

Weitere Infos:
Suse Klemm (klemm@theatertherapie.org)

Anmeldung
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