Rückblick Sommerakademie 2017 2017-10-08T16:03:26+00:00

Rückblick:
Internationale Sommerakademie 2017 vom 14. – 18. Juni

Jedes Jahr veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Theatertherapie (DGfT) zusammen mit dem Institut für Theatertherapie (ITT) ein internationales Symposium zu Theater und Therapie an der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid (20 km von Wuppertal bzw. ca. 40 km von Köln oder Düsseldorf entfernt).

Das Thema in 2017 war:

DAS FREMDE UND DER AUSGEGRENZTE SCHATTEN –
„Fremde“ Rollen und die Rolle des Fremden in der Theatertherapie

“Exile is strangely compelling to think about but terrible to experience. It is the unhealable rift forced between a human being and a native place, between the self and its true home: its essential sadness can never be surmounted. And while it is true that literature and history contain heroic, romantic, glorious, even triumphant episodes in an exile’s life, these are no more than efforts meant to overcome the crippling sorrow of estrangement.”
(Edward W. Said, Reflections on Exile and Other Essays)

Noch nie gab es so viele Flüchtende in unserer Welt wie aktuell (lt. UNHCR gibt es derzeit 65,3 Mio Forcibly Displaced People, zahlreiche Experten schätzen die realen Zahlen aber höher).
Deshalb setzte die Internationale Sommerakademie der Deutschen Gesellschaft für Theatertherapie im Jahr 2017 neben dem Thema ‚Rolle‘ (das dem traditionellen Turnus entsprechend an der Reihe ist) einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Geflüchteten:
Wie kann die Theatertherapie auf die aktuellen Herausforderungen reagieren? Welche besonderen Ressourcen kann gerade sie bieten, und wie kann sie zu mehr Menschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen beitragen? Der Fachtag am Samstag und die Workshops am Sonntag waren speziell diesem Thema gewidmet.

Weitere Informationen zur letztjährigen Akademie: