Forschungsprojekte

Wir wollen Forschungsprojekte initiieren, die die Anwendung moderner Forschungsergebnisse auf therapeutisches Arbeiten in der Theatertherapie entwickeln und untersuchen.

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Unten auf dieser Seite finden Sie als pdf eine Evaluation des von Fabian Chyle und Ingrid Lutz entwickelten Anti-Gewalt-Trainings, das mit bewegungs- und theatertherapeutischen Methoden arbeitet.

Forschung zu theatertherapeutischen Ansätzen in der Arbeit mit Traumatisierten

Von Oktober 2012 bis August 2013 hat Lizzie McAdam von der New York University im Rahmen eines Forschungsstipendiums der Humboldt-Stiftung am ITT zu theatertherapeutischen Ansätzen in der Arbeit mit Traumatisierten geforscht.
Im Februar 2013 wurde eine Forschungsreise nach Israel durchgeführt, u.a. an das Community Stress Prevention Centre (www.icspc.org) in Kyriat Schmona auf den Golan-Höhen, das von dem international renommierten Dramatherapeuten und Traumaexperten Mooli Lahad vor 20 Jahren gegründet wurde.
Die Ergebnisse dieser Reise wurden hier präsentiert:
YES - WE CAN!
Trauma-Heilung und Vorbeugung mit Hilfe der Art-Therapie: Stärkung der Lebenskräfte!!
Anna Shmidt, Sozialpsychologin, und Lizzie McAdam, Dramatherapeutin, wollen mit dieser Präsentation eine Vorstellung geben, wie Art-Therapeuten in Israel Trauma heilen und Lebenskräfte stärken - nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch bei den Notfall- und Katastrophenhelfern.
Diese Forschungsreise hatte außerdem zum Ziel, Möglichkeiten der interkulturellen Zusammenarbeit in diesem Bereich zu entwickeln.
Nähere Informationen zu den Inhalten dieser Präsentation finden Sie in der pdf unten auf dieser Seite!

Workshop Soul-Staging: Angewandte Theater-Forschung in psycho-sozialen Kontexten

Auf Initiative von Prof. Dr. Katja Rothe (Labor Theaterforschung, Universität der Künste Berlin), Dr. Rosemarie Brucher (Kunstuniversität Graz) und Ingrid Lutz (Institut für Theatertherapie Berlin) fand am 7. November 2013 im Europäischen Theaterinstitut in Berlin ein Treffen von Wissenschaftlern, Künstlern und Therapeuten statt, inzwischen auch ein Folgetreffen an der UdK.
Der Workshop befasste sich mit den Intersektionen, Transformationen, Konvergenzen und Wechselwirkungen der Wissensräume Theater und Psychologie/Psychiatrie/Psychotherapie sowie zum Wechselverhältnis von Kunst und Forschung. Ziel des Workshops war der inhaltliche Austausch über Projekte und Arbeitsschwerpunkte sowie das Andenken gemeinsamer Kooperationen, Tagungen, Publikationen etc. im Feld des angewandten Theater-Wissens in psycho-sozialen Kontexten.
Forschungs- und Diskussionsinteressen im multidisziplinären Setting wurde zu einer Reihe von Themen herauskristallisiert, darunter:
Definitionen und Konstruktionen von Gesundheit, Krankheit und Normalität sowie von Heilung
Zusammenhänge von Kunst und Heilung
Wechselwirkungen von Kunst, Praxis und Theorie
Forschung und Kunst - Künstlerische Forschung: Wie kann dieses durch künstlerische Prozesse generierte Wissen „erhoben“ werden?
Welche Methoden, Begriffe und Parameter finden bei künstlerischer Forschung im Bereich Therapie/Performativität Verwendung Welcher Sprache bedient sie sich in Publikationen? Welche gemeinsame Sprache kann sie überhaupt finden? Welches wäre die Zielgruppe einer Forschung, die mit künstlerischen Methoden arbeitet?
Am ersten Treffen nahmen teil:
Dr. Monika Ankele, Universität Hamburg, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Dr. des. Sven Bergmann, Charité Universitätsmedizin Berlin, Institut für Geschichte der Medizin
Prof.Dr. Beate Binder, HU Berlin, Institut für Europäische Ethnologie
Fabian Chyle, FH Düsseldorf, FB Sozial- und Kulturwissenschaften, Choreograph und Tanztherapeut
Dr.Dr. Martin Dornberg, Universität Freiburg, Institut für Philosophie, Leiter des Zentrums für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Ärztehaus am St. Josefskrankenhaus, Freiburg
David Fopp, Leiter TP1, Teatro Partizipativo
Dr. Celine Kaiser, Ruhr-Universität Bochum, Dilthey-Fellowship, Leiterin des DFG-Nachwuchswissenschaftlernetzwerks „Szenographie des Subjekts“, theaterpädagogisches Arbeiten
Joy Kristin Kalu, FU Berlin, Institut für Theaterwissenschaft
PD PD Dr. Julia Köhne, Universität Wien, Institut für Zeitgeschichte, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Dr. Sophie Ledebur, Charité Universitätsmedizin Berlin, Institut für Geschichte der Medizin
Bettina Mainz, Amerta Practicioner, Tänzerin und Choreographin
Elisa Müller, UdK Berlin, Transdisziplinäres Forschungslabor „Formen der Trauer“
Prof. Dr. Armin Schäfer, FernUniversität Hagen, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Geschichte der Medienkulturen
Inga Schaub, UdK Berlin, Transdisziplinäres Forschungslabor „Formen der Trauer“
Prof. Dr. Constanze Schulze, Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, Institut für Kunsttherapie und Forschung
Lilian Seuberling, FU Berlin, Institut für Theaterwissenschaft

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