Familien- und Systeminszenierungen als theatertherapeutische Dekonstruktionsarbeit 2017-03-27T11:27:48+00:00

Familien- und Systeminszenierungen als theatertherapeutische Dekonstruktionsarbeit

Eine Übungs- und Erfahrungsgruppe für (Theater-)Therapeuten

Systemaufstellungen sind eine seit Jahrzehnten bewährte psychotherapeutische Methode, um vorbewusste Systemerfahrungen zugänglich zu machen und für Entwicklungsschritte zu nutzen. Die psychologische Grundlagenforschung hat in den letzten Jahrzehnten vielfach deutlich gemacht, wie stark wir in unseren Wahrnehmungen und Handlungen von unbewußten „Schlüsselreizen“ und Wahrnehmungsmustern geprägt werden. Solche Systemerfahrungen sind oft über Generationen hinweg lebendig – sowohl als aktive Handlungs- und Bewertungsmuster als auch als blinde Flecken, als Vermeidungsverhalten oder Tabuisierung. Gerade weil solche Systemerfahrungen weitgehend vorbewusst bleiben und über Systemregeln auch geschützt werden, werden sie immer wieder neu zu Entwicklungsblockaden, zu persönlichen Problemen und zu existentiellen Konflikten.

Deshalb halten wir diese theatertherapeutische Dekonstruktionsarbeit zum einen für eine sinnvolle Selbst-Erfahrung für (angehende) Therapeuten und zum anderen für eine hilfreiche Methodenergänzung. Sie kann für ganz unterschiedliche therapeutische Situationen als eine hochwirksame Erfahrungsmöglichkeit und als Entwicklungsimpuls genutzt werden:

– in der Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren oder Familien, mit Gruppen oder mit institutionellen Teams
– zu familiengeschichtlichen Themen, Fragen oder Konflikten genauso wie zu individuellen Problemen und Entscheidungssituationen oder zu strukturellen Konflikten oder Entwick-lungsblockaden.

Die Seminare stehen jedem offen, der mit dieser Methodik aktuelle Konfliktthemen oder Ent-scheidungssituationen bearbeiten möchte, aber auch jedem, der/die sich als therapeutischer Begleiter in dieser lösungsorientierten systemtherapeutischen Arbeit üben möchte.

Eine ausführliche Beschreibung der Grundannahmen zur Fortbildung „Familien- und Systeminszenierungen als theatertherapeutische Dekonstruktionsarbeit“ finden Sie hier.

Leitung:
Ingrid Lutz und Karl Lesehr

Termine und Zeiten:
1/2017: 07. – 09. Juli 2017
2/2017: 17. – 19. November 2017

Freitag: 18:30 – 22:00 Uhr
Samstag: 10:00 – ca. 19:00 Uhr
Sonntag: 10:00 – 16:00 Uhr

Ort:
Berlin-Kreuzberg

Kursgebühren:
250 € / 200 € ermäßigt bei regelmäßiger Teilnahme (mind. 5 WE)

Hinweis zur Anmeldung
Bitte geben Sie bei der Anmeldung das gewünschte Wochenende an!

Anmeldung
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