Schlüsselszenen – Tore zum „Fluss des Lebens“ 2017-09-17T10:25:22+00:00
Theatertherapeutische Familien- und Systeminszenierungen:

Schlüsselszenen – Tore zum „Fluss des Lebens“

Einzelseminare zu familiengeschichtlichen Themen und Konflikten oder individuellen Entscheidungssituationen und Entwicklungsblockaden

Wenn Menschen sich in problematischen und belastenden Lebenssituationen gefangen erleben, dann hat das häufig nicht nur mit aktuellen und vergangenen schwierigen Lebenssituationen zu tun, sondern ist primär Ausdruck einer erlebten Unfähigkeit zu veränderndem Handeln: wir scheinen in einem geschlossenen Raum festzusitzen und der Schlüssel zur Tür ist verloren gegangen.

In der theatertherapeutischen Dekonstruktionsarbeit nutzen wir verschiedene Methoden der Systeminszenierung und Aufstellungsarbeit, ergänzt durch körper- und achtsamkeitsaktivierende Methoden, um individuelle Problemkonstellationen ins Spielen zu bringen. Durch „Regieanweisungen“ wird dieses Spiel inszenatorisch so verstärkt, dass die Kräfte einer Problemfixierung und Bindung für alle Beteiligten unmittelbar erlebbar werden: das mehr oder weniger noch erträgliche individuelle Problem wird aus seiner systemischen Ausbalancierung in einen neuen Raum gestellt und dort in seiner ganzen immanenten Dramatik spürbar. Im gemeinsamen Spiel können dann hilfreiche Kräfte im System wahrgenommen und neue Perspektiven entdeckt werden, aber auch Erstarrungen einer Systemdynamik erfahrbar werden, die in ihrer Dramatik zu einer „Überlebensentscheidung“ drängen.

Diese Arbeit ist dabei „lösungsorientiert“ in dem Sinne, dass vom Einzelnen und/oder allen Systembeteiligten bislang als selbstverständlich oder auch zwangsläufig wahrgenommene Wirklichkeitskonstruktionen „verfremdet“ und als veränderbar erlebt werden können. Dann ist es möglich, das System aus der Erstarrung zu lösen, lebendigere Lebensmöglichkeiten zu entwickeln und wieder Anschluß an „den Fluß des Lebens“ zu gewinnen.

In der letzten Arbeitseinheit am Sonntag ist Raum für die während des Seminars aufgetauchten methodischen, aber auch grundlegenden therapeutischen Fragen der Teilnehmenden.

Sowohl für Aufstellende wie für Mitspieler kann diese Dekonstruktionsarbeit intensive therapeutische Impulse beinhalten; bei Bedarf stehen wir nach den Wochenendseminaren deshalb auch in stützenden Folgesitzungen den Teilnehmenden zur Verfügung.

Leitung:
Ingrid Lutz, Karl Lesehr

Termine und Zeiten:
Termine 2017
1/2017: 07. – 09. Juli 2017
2/2017: 17. – 19. November 2017

Freitag: 18:30 – 22:00 Uhr
Samstag: 10:00 – ca. 19:00 Uhr
Sonntag: 10:00 – 16:00 Uhr

Die Termine können einzeln und unabhängig voneinander belegt werden.

Ort:
Berlin-Kreuzberg

Kursgebühren:
250 € / 200 € ermäßigt

Hinweis zur Anmeldung
Bitte geben Sie bei der Anmeldung das gewünschte Wochenende an!

Anmeldung
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